Willkommen bei Bräumers Furnierhaus in Neckarsteinach!

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Furnier - Was ist das?

Der Begriff Furnier bezeichnet ein dünnes Deckblatt aus edlem Holz, das aus Massivholz oder auf ein anderes Trägermaterial von schlechterer Qualität aufgeleimt wird. Furnier ist das Edelste, was man aus Holz herstellen kann. Dadurch werden zum Beispiel Möbel, Türen, Musikinstrumente oder auch Armaturen von Automobilen der Oberklasse verschönert. Auch für Parkett werden etwas dickere Furniere eingesetzt.

 

Der natürliche Wuchs der Jahresringe, die Maserung und die Farbe machen jedes Furnier zum wertvollen Unikat. Die Farbe von Echtholzfurnier reicht von hellem Birkenfurnier über rötliches temperamentvolles Kirschbaumfurnier, dunkelfarbigem Nussbaum bis hin zu fast schwarzem Wengéfurnier.

 

Die Maserung kann sehr unterschiedlich sein. Pyramidenförmige Zeichnung bei Pyramidenfurnier, querlaufende helle und dunkle Streifen wie bei Riegelfurnier, schöne Augenform wie bei Vogelaugenahorn oder faszinierende Muster aus Ringen wie bei Maserfurnieren.

 

Da Furnier das Erscheinungsbild von Möbelstücken stark prägt, sind die Qualitätsanforderungen sehr hoch. Nur erlesene Bäume in seltener Spitzenqualität eignen sich zur Furnierherstellung. Der Stamm muss gerade gewachsen sein, darf keine Astlöcher enthalten und muss ausdrucksstark gemasert sein.

 

Furnier werden vor dem Verarbeiten meist zu Furnierdecken ("Furnierfixmaße") gefügt, so dass das Aufbringen auf eine Platte in einem Schritt erfolgen kann. Dazu werden die einzelnen Furnierblätter beschnitten un dann entweder auf Stoß geleimt oder mit einem zickzack-förmig verlaufenden Faden "vernäht".

 

Die Furniertechnik wurden von den Ägyptern erfunden. Im waldarmen Ägypten waren edle Hölzer ebenso begehrt wie selten. Dies zwang die Ägypter zu einer möglichst ökonomischen Verarbeitungsweise. Sie schnitten das Holz in feine Brettchen und befestigen diese dann mit Klebern und gleichzeitig mit Holzstiften auf optisch weniger attraktiven Holzflächen. 1922 wurden furnierte Möbelstücke als Grabbeigaben für Tutanchamun gefunden - Zeitzeugen einer altertümlichen Furniertechnik.

 

In manchen Epochen der Kunstgeschichte, zum Beispiel Louis Seize oder Biedermeier wäre Möbelbau ohne schmückende Furniee nicht in der uns überlieferten Art und Wiese denkbar. Viele der verwendeten Hölzer waren massiv nicht in ausreichenden Mengen verfügbar oder aber einfach zu teuer für massive Bauweisen. Dekorative Techniken wie mehrfach gefügte Holzbilder oder Intarsien wurden Berufsbezeichnung Ebenist belegt, die für Kunsttischler Verwendung fand, die vornehmlich furnierte Möbel herstellten.

 

Unsere heutigen Möbel, flächigen Türen und Formholzprodukte machen deutlich, welch dominante Rolle das Furnier erreicht hat.